26. Oktober 2020 | Wissenswertes

Richtig heizen mit Holzbriketts


Mit Holzbriketts lässt sich im Vergleich zu anderen Brennstoffen sehr effizient, nachhaltig und umweltfreundlich heizen. Das richtige Heizen ist dabei keine Wissenschaft. Trotzdem sollten ein paar Dinge beachtet werden, damit die Briketts ihre maximale Heizleistung entfalten können. Wir haben verschiedene Tipps und Tricks rund um das richtige Heizen mit Holzbriketts zusammengestellt. 

Holzbriketts richtig lagern

Holzbriketts bestehen aus trockenen Holzspänen, die unter hohem Druck zusammengepresst wurden. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit quellen die Briketts auf und verlieren dabei an Heizwert. Zusätzlich kann sich Schimmel bilden. Daher sollten die Holzbriketts immer in trockenen, gut belüfteten Innenräumen gelagert werden. Bei optimalen Bedingungen büßen die Briketts auch nach mehreren Jahren nichts von ihrem Brennwert ein.
Durch die maschinelle Herstellung haben die Holzbriketts eine gleichmäßige Form und lassen sich ideal stapeln. Im Vergleich zu Scheitholz mit gleichem Brennwert benötigen sie etwa 30 Prozent weniger Platz.

Die Wahl der passenden Anzündhilfe

Mit der richtigen Anzündhilfe fällt das Entflammen eines Feuers deutlich leichter. Der Anzündwürfel ist der Klassiker unter den Anzündhilfen. Die Würfel werden aus leicht brennbaren Materialien, wie etwa Nadelhölzern, hergestellt, die in Paraffin getränkt wurden. Wer auf Chemie verzichten möchte, greift auf die etwas teureren Anzündwürfel auf Wachsbasis zurück. Anzündwürfel sind einfach und sicher in der Handhabung.
Holzwolle ist ebenfalls meistens in Wachs getränkt. Da die Wolle allerdings nicht gleichmäßig stark verdichtet ist, bietet sie keine einheitliche Brenndauer. Außerdem ist sie durch ihr großes Volumen eher unpraktisch zu lagern.
Kienspäne sind vierkantige oder flach gespaltene Stücke aus naturbelassenem, harzreichem Holz. Die Anzündhölzer haben eine gute und lange Brenndauer, allerdings sind sie im Vergleich zu Paraffinanzündhilfen teurer.
Anzündhilfen gibt es in jedem Baumarkt und Brennstoff-Fachmarkt aber häufig auch in Drogerien und Supermärkten zu kaufen. Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus sollten niemals zum Anzünden von Brennstoffen verwendet werden.

Holzbriketts anzünden

Damit eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleistet ist, müssen erst alle Luftregler der Feuerungsanlage geöffnet werden. Dies verhindert zusätzlich eine übermäßige Bildung von Emissionsgasen. Die Briketts werden nebeneinander in den Brennraum gelegt. Auf die Holzbriketts wird die Anzündhilfe platziert und darauf anschließend vier bis sechs Streichhölzer. Nun wird die Anzündhilfe mit einem Langfeuerzeug oder langem Streichholz entzündet und, sobald die Holzbriketts Feuer gefangen haben, die Feuerraumtür geschlossen. Nachdem die Briketts durchgebrannt sind, werden die Luftklappen wieder geschlossen.

Anzahl der Holzbriketts und Nachlegen von Holzbriketts

Holzbriketts dehnen sich durch die Wärmeentwicklung im Brennraum der Feuerungsanlage aus. Daher startet man in größeren Öfen mit zwei bis drei Briketts, während in kleinere Brennräume gerade einmal zwei bis drei Stücke eines einzigen Briketts passen.  
Sobald das Feuer heruntergebrannt und das erste Glutbett zu erkennen ist, kann sparsam nachgelegt werden. Das zusätzliche Volumen der Briketts, das durch die Ausdehnung entsteht, sollte nämlich nicht nur beim Anfeuern sondern auch beim Nachlegen berücksichtigt werden. Das Glutbett wird mit einem Schürhaken zusammengeschoben und darauf die neuen Holzbriketts gelegt. Die Luftregler müssen zur Befeuerung erneut geöffnet werden.
In welchem zeitlichen Abstand nachgelegt werden muss, damit das Feuer nicht erlischt, hängt sowohl von der Flamm- als auch der Glutdauer der verschiedenen Brikettarten ab.

Art der Holzbriketts

Holzbriketts gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Neben der Holzart kann man sich beim Kauf auch zwischen mehreren Brikettformen entscheiden. Allerdings spielt die Wahl der Form für den Brennwert selbst kaum eine Rolle. Alle Formen – ob eckig oder rund (mit oder ohne Loch) – weisen eine äußerst gute Brenneigenschaft auf. Der Unterschied macht sich im Brennverhalten bemerkbar. So greift man für eine stärkere Flammenbildung zu runden Holzbriketts mit Loch und für eine schöne Glut zu Briketts ohne Loch.
Für die Wahl der Holzart gilt: Weichholzbriketts sind leicht entflammbar, brennen dafür aber schneller und unruhig ab. Hartholzbriketts sind dagegen schwerer entflammbar, brennen aber länger und mit gleichmäßiger Flamme.

(Bildnachweis: Mariana Beltrán on Unsplash)

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